Im Kontext von Klimawandelthemen bezeichnet Umweltbildung Bildungs- und Lernprozesse, die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, Ursachen, Folgen und gesellschaftliche Herausforderungen des Klimawandels zu verstehen sowie reflektierte Entscheidungen im Umgang mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen zu treffen. Ziel ist es, wissenschaftlich fundiertes Wissen über den Klimawandel zu vermitteln, die Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit klimabezogenen Informationen zu fördern und die Bereitschaft zu verantwortungsbewusstem Handeln zu unterstützen.
Für den Unterricht bedeutet Umweltbildung somit nicht nur die Vermittlung naturwissenschaftlicher Grundlagen des Klimawandels, sondern auch die Förderung von Kompetenzen, die es Lernenden ermöglichen, komplexe ökologische, gesellschaftliche und politische Zusammenhänge zu analysieren und an der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken. Die Behandlung von Klimawandelthemen wird daher häufig als Bestandteil einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) verstanden.
Die nachfolgenden Fragen beziehen sich in diesem Kontext auf die Motivation und die Selbstwirksamkeitserfahrungen von Lehramtsstudierenden mit und ohne unterrichtspraktischer Erfahrung außerhalb des Studiums (z.B. als PKB oder LovL), Klimawandelthemen im Unterricht zu behandeln.
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